«Robots. Rosen für Jusinka» Stumme Tragödie in drei Akten, begleitet von acht Musikern.
Der Vorhang öffnet sich auf eine gemütliche, vornehme Wohnung eines eleganten und etwas seltsamen Mannes. Er lebt allein in einem goldenen Käfig, da er den Kontakt zu anderen Menschen meidet. Sein Zuhause ist mit unheimlichen Sicherheitssystemen umgeben, mit denen er seine Ängste vor den anderen, vor den Menschen aus Fleisch und Blut beruhigen will.
Um seine Einsamkeit zu überwinden, umgibt er sich mit Maschinen seiner Schöpfung, die ein merkwürdiges Ballett aufführen. Der Diener, der die strenge Würde eines englischen Haufhofmeisters ausstrahlt, ist ein Wesen aus Rädern und Metall. Die Tänzerin, die sich mit Eleganz und Sinnlichkeit durch die Räume bewegt, ist so mechanisch wie das künstliche Haustier, das auf seinen zwei Rädern durch die Wohnung wetzt.
Doch ein besonderer Tag steht bevor: «Sie» kommt ihn besuchen, seine letzte Chance, einen Zugang zur lebendigen Welt, zu den Menschen zu finden. Wird er bereit sein, auf alles zu verzichten, um die Auserwählte seines Herzens zu verführen?
Gundeldinger Feld, Halle 7, Dornacherstrasse 192 Tram Nr. 15, Haltestelle Bruderholzstrasse Tram Nr. 16, Haltestelle Tellplatz Bus Nr. 36, Haltestellen Bruderholzstrasse / Dornacherstrasse www.gundeldingerfeld.ch
Das Projekt «ROBOTS» «ROBOTS» ist das Ergebnis eines ehrgeizigen Projektes von «Les Voyages Extraordinaires» (Christian Denisart, Nicolas Bonstein) in Zusammenarbeit mit der eidgenössischen Hochschule Lausanne (EPFL, der Hochschule für Gestaltung und Kunst Lausanne (ECAL), François Junod und Cisco Aznar.
Technologie Die Roboter sind in Zusammenarbeit mit der eidgenössischen Hochschule Lausanne (EPFL) unter der Leitung des «Autonomous System Lab» gebaut worden. Das Team um Professor Siegwart – es war schon für die weltgrössten autonomen und interaktiven Roboterinstallationen an der Expo 02 verantwortlich – und «BlueBotics», ein junges Spin-off dieses Labors, nahmen die wichtigste technologische Herausforderung auf sich: Drei autonome Maschinen auf der Bühne zu bewegen und sie mit den Schauspielern und der Inszenierung interagieren zu lassen.
Design Die drei Roboter sind von der Hochschule für Gestaltung und Kunst Lausanne (ECAL) gestaltet worden. Die Herausforderung bestand darin, einen Roboter in einen «lebendigen» Schauspieler zu verwandeln.
Sinnlichkeit François Junod arbeitet als Automatiker in Sainte-Croix und ist einer der letzten Meister dieser Präzisionsdisziplin. Er hat die Körpermechanik der weiblichsten Maschine geschaffen. Seine Rolle: einem Roboter eine verführerische Grazie einzuhauchen.
Das Mensch-Maschinenballett wurde vom katalanischen Choreografen Cisco Aznar in Szene gesetzt. Aznar wurde beim Rudra Ballett Béjart in Lausanne ausgebildet.
www.robots-theatre.ch www.epfl.ch www.ecal.ch www.dynamic-switzerland.jp www.expo205.or.jp www.bluebotics.com www.inov3.ch
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